Wanderwege
Zu Rengsdorf und Umgebung gibt es auch eine Wanderkarte in unserem Webshop!
Rundweg: Rengsdorf – Bonefeld – Hardert – Rengsdorf (ca. 3,5 km)
Ausgangspunkt obere Westerwaldstraße, rechts ab in die Luisenstraße
halb links in den Wald. Hinter der „Luisenhöhe“ überqueren Sie
die Rodelbahn und spazieren durch prächtigen Buchenhochwald im „Finkenhain“
und umgehen rechts das Jagdhaus Rüllbach bei Bonefeld.
Sie überqueren
den Völkerwiesenbach und sehen links Bonefeld und rechts ein Damwild-Freigehege.
Durch dichten Tannenwald erreichen Sie den „Butterpfad“, auf dem früher
die Bauern ihre Butter zum Markt transportiert haben. Dem Butterpfad folgen
Sie in Richtung Rengsdorf bis zum Parkplatz am Mühlenweiher.
Dort überqueren
Sie die Straße und gehen links vom sehenswerten Rhododendronpark des
Hotels „Obere Mühle“ am Schwanenteich vorbei zur „Unteren Mühle“
am Bachlauf entlang bis zum Biotop. Bei der nächsten Wegkreuzung kommen
Sie auf den „Harderter Kirchweg“, dem Sie 100 m folgen. Der Weg führt
am Freibad vorbei wieder zurück nach Rengsdorf.

Andréestraße – Ehlscheider Stock – Laubachtal – Fockenbachtal-
Hümmericher Mühle, 8 km
Gesamtdauer der Wanderung: 3 ½ Stunden (Mit Abstecher zum Stangenstein)
Eine besonders reizvolle Wanderung ist die Strecke zur Hümmericher Mühle
im idyllischen Fockenbachtal.
Sie beginnt in der Andréestraße
auf einem markierten Weg, am Wasserturm vorbei bis zum Ehlscheider Stock.
Wir überqueren diese Straße und wandern immer noch parallel der
B256 bis zum Waldrand der Gemarkung Bonefeld.
Hier biegt unser Weg im rechten
Winkel links ab. Nach etwa 400 m erreichen wir die Schutzhütte Keltertal.
Von hier aus haben wir einen weiten Ausblick auf das Ehlscheider Freibad
und in das Laubachtal. Wir wenden uns nun nach rechts und folgen dem Talrandweg
durch das romantische obere Laubachtal.
Weiter geht es hinauf bis zur Kurtscheider
Straße. Dort steht in kurzer Entfernung wieder eine Schutzhütte.
Wir verlassen nun die Straße und spazieren rechts ab durch den Wald
bis zur Schutzhütte Heiligenstock.
Hier empfiehlt es sich, einen kurzen
Abstecher zum 1km entfernten, etwa 5m hohen Felsblock “Stangenstein” zu machen,
den man mühelos besteigen kann. Der Stangenstein wird im Volksmund “Teufelstritt”,
auch “Teufelstreppe” genannt. Der Sagen nach soll der Teufel hier Stein auf
Stein getürmt haben, um den Himmel zu erreichen. Das Werk sei kaum zur
Hälfte gediehen, als der Zorn des Höchsten den Verwegenen niederschmetterte
und die gewaltigen Felsmassen hinabstürzten.
Dort liegen auf einer Länge
von über 200 m große Felsblöcke in einer geraden Linie zum
Fockenbachtal hinunter, als wenn eine riesige Felsensäule umgestürzt
sei.
Die Sage vom Teufelstritt findet ihre natürliche Aufklärung,
wenn wir den Wortschatz der Kelten und Romanen etwas näher ins Auge
fassen. Der oberste Kultpriester der Kelten hieß Druide und die Opferstelle
der Kulthandlung war immer eine natürliche , hohe Felssäule (der
Druidenstein).
Hier wurden nicht allein Tieropfer, sondern zu gewissen Anlässen
auch Menschenopfer gebracht. Die Germanen, die diese Menschenopfer in ihren
Kulthandlungen nicht kannten, sie sogar verabscheuten und als ein Werk des
Bösen betrachteten, haben nun diese Opferstätte Teufels Truit (Teufelstritt)
genannt.
Vom Stangenstein wandern wir zum Heiligenstock zurück und nehmen
unseren alten Weg in gleicher Richtung wieder auf. Langsam geht es hinunter
ins Fockenbachtal.
Zurück wird der Fahrradweg empfohlen, der über die Niederhonnefeldermühle,
an Niederhonnefeld und dem Freibad vorbei nach Straßenhaus führt.
(1 Stunde) Von dort aus besteht eine Busverbindung nach Rengsdorf.
|