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1951 erfolgten Modernisierungsarbeiten am Badehaus, die Zahl der Gäste
betrug 7416 mit 60.290 Übernachtungen.
1956 wurde der Römergraben neu gestaltet. Rengsdorf wurde von
8837 Dauergästen besucht mit 90.049 Übernachtungen.
1957: Rengsdorf wird 1100 Jahre alt.
1958 – 1960: Aufkauf eines Gebäudes (Moselschlößchen)
für Kurverwaltung und Lesesaal. Zahl der Gäste: 12.832 mit 121.065
Übernachtungen.
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Rengsdorf beantragt erneut die Anerkennung als heilklimatischer Kurort. Ein
entsprechendes Klimagutachten wurde durch den Wetterdienst Saabrücken
am 17.7.1961 erstellt und durch das Wetteramt Trier in einem Zusatzgutachten
vom 5.6.1962 erweitert.
Rengsdorf ist ab 1.1.1963 „Heilklimatischer Kurort“. Die Ortsgemeinde
tritt dem Westerwaldverein und dem „Naturpark Rhein-Westerwald“ als Mitglied
bei.
Der Gemeinderat beschließt den Neubau eines Freibades in Angriff zu
nehmen. Für diesen Zweck müssen noch Privatgrundstücke erworben
werden
1964 betrug die Zahl der Übernachtungen 167.244 bei 15.346 Gästen.
Die durchschnittliche Verweildauer betrug fast 11 Tage. Die Zahl der Gäste
stieg in den Folgejahren zum Teil zwar noch erheblich an, ohne jedoch diese
Übernachtungszahlen wieder zu erreichen.
1965 begann der Neubau des Freibades, ein Wassertretbecken wurde in
den Anlagen „Andréestraße“ errichtet und die Kuranlagen „Apfelwiese“
wurden erweitert.
1967 konnte das neue Freibad eröffnet werden und in den Kuranlagen
„Apfelwiese“ wurde ein Springbrunnen angelegt. Rengsdorf war Etappenziel
der Internationalen Rheinland-Pfalz Rundfahrt der Radamateure.
1970 überschritten die Gästezahlen erstmals die Zahl von
17.500. 1970 waren es 132.473 Übernachtungen; 1971 17.866 Gäste
mit 131.958 Übernachtungen. Der Gemeinderat beschließt den Bau
eines Kurzentrums mit Wellenhallenbad, Kurmittelhaus und Kurpark.
Durchführung einer Mineral- und Thermalbohrung, die auf eine Tiefe von
680 m niedergebracht wird. Die Bohrung zeigt nicht das erhoffte Ergebnis
und so wird das Wasser zur teilweisen Füllung des Freibades verwendet.
Am 13.4.1974 wird das Wellenbad in Betrieb genommen. Die mit 9,3 Millionen
Mark veranschlagten Baukosten wurden jedoch mit Baukosten von 15 Millionen
Mark weit überschritten, so dass das Kurmittelhaus nicht fertiggestellt
werden sondern nur winterfest gemacht werden konnte. Bis zur Fertigstellung
des Gesamtkomplexes wären noch 3-4 Millionen Mark notwendig gewesen,
aber dafür reichten die Finanzmittel der Gemeinde nicht aus und trotz
der Zuschüsse des Landes und des Kreises stand die Gemeinde vor
dem finanziellen Ruin.
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1976-1979 wurde das Anwesen „Rheinhöhe“ aufgekauft, abgerissen
und statt dessen eine Grünanlage erstellt.
1978 ist Rengsdorf erneut Etappenziel der Internationalen Raiffeisen-Rundfahrt
für Radamateure.
1979 verzeichnete die Gemeinde mit 23.261 Gästen die höchste
Zahl an Gästen seit 1889. Die Zahl der Übernachtungen betrug
97.665. Die Gemeinde stellt den Antrag auf Fortführung der Bezeichnung
„Heilklimatischer Kurort“.
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1980 wird die Waldparkanlage „Rosenberg“ erstellt.
Am 28.5.1982 konnte die neue Kurverwaltung mit Lesesaal ihrer Bestimmung
übergeben werden.
Nach langjährigen Bemühungen konnte 1983 das Wellenhallenbad
mit Kurmittelhaus an eine private Unternehmensgruppe übertragen werden.
Der Veräußerungspreis betrug 1,- DM. Infolge der steigenden Defizite
war es der Gemeinde nicht mehr möglich, das Bad weiter selbst zu betreiben.
Neben der Belastung durch Schuldendienstleistungen für 5,8 Millionen
Mark zwangen auch die ständig steigenden Energiekosten die Gemeinde
zu diesem Schritt.
Nach erheblichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten einschl. Anlagenerweiterungen
wurde das Bad 1984 wieder eröffnet.
1985 wurde gemäß den Bestimmungen für heilklimatische
Kurorte eine ständige Kurort-Klimastation errichtet. Das Gemeindewappen
wurde im März 1985 von der Bezirksregierung genehmigt und eingeführt.
Im Rahmen eines Wettbewerbs des Landkreises Neuwied „Das gastliche Haus“
wurden 7 Betriebe mit Urkunde und Plakette ausgezeichnet (Hotel am Hochwald,
Hotel Waldterrasse, Hotel Rengsdorfer Hof, Hotel Pado, Hotel am Wellenbad,
Pension Tannenblick und Café Hoffmann)
Am 15.4.1989 wurde der neue Brunnen an der Kreissparkasse eingeweiht.
Der Brunnen wurde von Andreas Reinhard als „Meisterstück“ kostenlos
hergestellt. Das Material wurde durch Stiftungen von Rengsdorfer Firmen und
Geschäftsleuten finanziert.
Quellen: Wilhelm Kirchner/Die Entwicklung Rengsdorfs als Kurort, Peter Sander/Chronik,
Professor I.H. Schütz/Rengsdorf und seine Umgebung in historischer Beleuchtung
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