Astrid Lindgren Schule Rengsdorf
Unsere Schule trägt den Namen der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren seit 1983. Dieser berühmte Name ist uns zugleich Verpflichtung für eine offene, kindgemäße Pädagogik. Das „Pippi-Langstrumpf-Prinzip“ steht für Freiheit, Offenheit, Neugierde, Lust am Experimentieren, Selbstbewusstsein und Individualität, gepaart mit dem Sinn für Gemeinschaft und Phantasie.
1973 wurde das neue Schulgebäude bezogen, musste aber bald erweitert werden.
Heute unterrichten die Lehrerinnen 195 Kinder in 9 Klassen.
Die Kinder kommen aus vier Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Rengsdorf : Rengsdorf, Bonefeld, Ehlscheid und Hardert.
Unsere Schule ist von zwei Schulhöfen, einem Sportplatz und einer neuen Doppelturnhalle umgeben.
Anliegen aller, die in der Schule arbeiten, ist es, die Kinder ernst zu nehmen, möglichst auf ihre Bedürfnisse einzugehen, ihre Ängste zu verstehen und ihre Probleme zum Gegenstand des Unterrichtes zu machen.
Unsere Schule will Lebens- und Lernstätte sein.
Mit dem „Faustlos-Gewaltpräventionsprogramm“ versuchen wir das Schulleben zu unterstützen, um unsere friedliche, aggressionsarme Atmosphäre zu erhalten.
Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist die Schule Ganztagsschule in Angebotsform, seit dem Schuljahr 2009/2010 auch Schwerpunktschule. Dazu unten mehr.
Wir gestalten das Umfeld kind- und zeitgemäß.
- jede Klasse hat eine Spielecke und eine Klassenbücherei
- ein Werkraum mit Brennofen erlaubt handwerkliche Arbeiten
- der Schulgarten ermöglicht existentielle, biologische, sinnliche Erfahrungen und bietet einen Grillplatz für Klassenfeste
- die Schülerbücherei steht allen Kindern ab dem 2. Schuljahr zur Ausleihe zur Verfügung
- in den Klassenräumen befinden sich je zwei Computer mit Internetanschluss
- Die Schule verfügt seit Februar 2005 über eine Kinderküche. Sie ermöglicht uns wertvolle und vielseitige pädagogische Angebote: Kennen lernen gesunder Ernährung, Kleingruppenarbeit, Förderung von Kreativität, Erlernen von Esskultur, ganzheitlich sinnliche Erfahrung der Essenszubereitung.
- Im Experimentierraum findet eine wöchentliche Arbeitsgemeinschaft statt. Es werden Versuche im Bereich der Physik, Biologie durchgeführt.
Klassenfeste, Weihnachtsfeiern, Jugendherbergsaufenthalte, Lesenächte, Theateraufführungen, Autorenlesungen, zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, Kooperationen und vieles mehr sind den Lehrerinnen wichtig, ebenso wie eine aktive kooperative Arbeit mit den Eltern.
Eltern unterstützen das Schulleben bei Festen, Schulhof-erneuerungen, als aktive „Lesemütter“, bei Klassenveranstaltungen ... All diese Aktivitäten werden vom Schulelternbeirat (SEB) begleitet und verstärkt. So hat SEB z. B. zum Tag der offenen Tür ein Theaterstück mit Kindern der Schule eingeübt, Sponsoren für die Erstellung der Schülerzeitung gewonnen und diese dann erfolgreich verkauft. Es wurde ein Elterncafé für den Austausch der Eltern untereinander (ohne Lehrerinnen) in der Schule vom SEV eingerichtet. Dies wird nach Bedarf geöffnet. Der SEB arbeitet konstruktiv und innovativ mit der Schulleitung zusammen.
Kooperationsverträge im sportlichen Bereich mit dem Tennis-Verein Rengsdorf und dem Fußballverein ergänzen das Angebot.
Am Mittag stehen den Kindern – bis 13 Uhr – zwei Gruppen der Betreuenden Grundschule offen, so dass die ersten und zweiten Schuljahre eine weitere Stunde versorgt sind, falls die Eltern das Ganztagsschulangebot nicht wahrnehmen möchten.
Unser Förderverein „Verein der Freunde und Förderer der Astrid-Lindgren-Schule“ unterstützt unsere Arbeit auf vielfältige Weise finanziell und personell : Schulfeste, Aktionstage, Klassenfahrten, Spielgeräte (z. B. ein großes tolles Klettergerüst), Kinderbücher, Elektroherde, Sitzkreisbänke, „Move it – Boxen und ...... und auch Beköstigungen zu Elternsprechtagen oder zur Einschulung. Der Verein wurde 1998 gegründet und arbeitet sehr erfolgreich.
In unserer Arbeit unterstützt und finanziell wohl versorgt werden wir von unserem Schulträger, der Verbandsgemeinde Rengsdorf, der bildungs- und innovationsfreundlich stets in die Zukunft schaut. Durch das kontinuierliche finanzielle Engagement des Schulträgers konnten wir einen Computerraum mit 15 Arbeitsplätzen einrichten, die alle Internetzugang haben. Die Klassenräume sind auch mit jeweils zwei Computern und Zugang zum Internet ausgerüstet, so dass unsere Kinder lernen können sinnvoll und lernorientiert mit diesen weltweiten Möglichkeiten umzugehen. Die Geräte werden stets auf den neuesten Stand gebracht, um die medialen Voraussetzungen für moderne Lernsoftware zu erfüllen. Ein Beamer ergänzt die Präsentationen.
Durch engagierte Fortbildung und Offenheit gegenüber veränderten Lernbedingungen in der Gesellschaft trägt das Kollegium immer wieder zu neuen Entwicklungen und Ideen bei.
Im Frühjahr 2005 freuten sich die Kinder über eine Kinderküche, die unser Schulträger großzügig (da nicht im Schulbauprogramm vorgesehen) finanziert hat.
Dieses pädagogische Angebot ist wertvoll und vielseitig: Kennen lernen gesunder Ernährung, Kleingruppenarbeit, Förderung von Kreativität, Erlernen von Esskultur, ganzheitlich sinnliche Erfahrung der Essenszubereitung.
Am 01. Juli 2005 erfreute uns Bildungsministerin Ahnen mit ihrem Besuch. Sie folgte unserer Einladung und verbrachte einen Schulvormittag bei uns. Sie erlebte zahlreiche Aktivitäten der Kinder mit, führte Gespräche mit dem Schulträger, dem SEB, dem Förderverein und dem Kollegium.
Seit dem Schuljahr 2007/2008 sind wir eine Ganztagsschule in Angebotsform.
Ein Bedarf zeichnete sich bereits Anfang des Schuljahres ab, da sich 31 Eltern für eine Hausaufgabenbetreuung bis 14.30 Uhr entschieden hatten. Da wir den Schulträger von unserem pädagogischen Anliegen zur Einrichtung einer Ganztagsschule überzeugen konnten, fanden wir in der Verbandsgemeinde tatkräftige Unterstützung. Nur mit Einverständnis des Schulträgers, der Gesamtkonferenz, des Schulausschusses, des Schulelternbeirates und der Schulleitung kann Ganztagsschule gelingen und für die Kinder hilfreich sein.
Mit großem Engagement unterstützen die Gremien den Start der Ganztagsschule. Unser pädagogisches Konzept und die räumlichen Rahmenbedingungen überzeugten die Entscheidungsträger in Mainz.
Hier einige Eckdaten:
- Ganztagsschule ist kostenlos.
- Eltern verpflichten sich zur Teilnahme ihres Kindes für mindestens ein Schuljahr zum regelmäßigen Besuch. Ein Einstieg während des Schuljahres ist in der Regel nicht möglich.
- Ganztagsschule findet montags bis donnerstags täglich bis 16 Uhr statt.
- Kinder aller Schulbezirke – also auch anderer Orte - können sich für die Ganztagsschule anmelden.
- Es wird ein betreutes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dazu wird ein Unkostenbeitrag (z. Zeit 2,75 €) von den Eltern erhoben.
- Die Kinder werden grundsätzlich kostenfrei in ihren Heimatort befördert.
Die pädagogischen Angebote der Ganztagsschule führen nicht den Vormittagsunterricht weiter. Es sind allenfalls unterrichtsbezogene Ergänzungen, Projekte oder Bewegungsangebote. Die Hausaufgabenbetreuung während der Lernzeit, von Lehrerinnen geleitet, bildet einen Schwerpunkt, so dass die Kinder in der Regel „hausaufgabenfrei“ ab 16 Uhr weiteren Interessen nachgehen können. Da die Kinder sowohl in ihren Schulstufen als auch in jahrgangsübergreifenden Gruppen lernen, erwarten wir auch im Hinblick auf das soziale Miteinander eine wirksame Förderung.
Es ist sehr erfreulich, wie viele interessierte Menschen aus der Verbandsgemeinde in dem Bereich der unterrichtsbezogenen Ergänzungen und im Freizeitangebot mitarbeiten möchten. Sportliche Angebote wie Handball und Leichtathletik, Reiten, musikalische Arbeitsgemeinschaften, ein Sprachkurs in Englisch, kreativ-künstlerische Angebote und sachorientierte Arbeitsgemeinschaften ergeben breit gefächerte Möglichkeiten für unsere Kinder. Besonderes Anliegen ist uns dabei, auf die Interessen der Schüler/innen einzugehen, soweit es die Rahmenbedingungen und die finanziellen sowie personellen Ressourcen gestatten.
Im Schuljahr 2009/2010 wurde unser Ansinnen auch Kinder mit Beeinträchtigungen aufnehmen zu können umgesetzt.
Neben der Ganztagsschule hat das Ministerium uns zur Schwer-punktschule ernannt. Zuvor hatten wir positive Erfahrungen mit einer beeinträchtigen Schülerin sammeln können; diese Erlebnisse und wertvolle Erfahrungen waren ein Gewinn für die Klasse dieses Kindes und darüber hinaus für die ganze Schulgemeinschaft. Durch den Status der Schwerpunktschule wurde die personelle Ausstattung im Vergleich zu bisher erhöht, um den Auftrag zu erfüllen beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Kinder adäquat unterrichten zu können. Es gehören nun auch eine Förderschul-lehrerin und zwei pädagogische Fachkräfte zum Kollegium. Diese sind nicht ausschließlich für die beeinträchtigten Schüler da, sondern für alle Schüler unserer Schule.
Die Konvention der Vereinigten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen gilt auch in Deutschland seit März 2009. Sie verpflichtet uns zu inclusiven Schulen. Inclusive Schulen – wie die unsere – sind Schulen, die alle Kinder ohne auszusondern aufnehmen. Ein entscheidender Grundsatz für uns ist daher: jedes Kind ist wichtig und verdient Unterstützung und Förderung.
Falls Sie unser Konzept im Einzelnen interessiert, rufen Sie einfach unter 02634-1403 an.
Unser Sekretariat ist montags bis freitags von 8.00 – 11.00 Uhr besetzt.
K. Stumme, Rektorin
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