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Einsteigen und die Natur um Neuwied erleben

von: Pressebüro Neuwied

Erlebnis-Wanderwochenende im Neuwieder Becken

"steigRHein" laden sie die Wanderer ein: Die vier Rheinsteig-Kooperations-Gemeinden Neuwied, Bendorf, Rengsdorf und Leutesdorf haben sich zusammen getan, um den Menschen aus der Region, aber auch Wanderfreunden aus ganz Deutschland die Schönheiten des Neuwieder Beckens und der angrenzenden Westerwald-Höhen näher zu bringen.
Am 11. und 12. Oktober wollen sie den Gästen zeigen, auf was die Menschen hier stolz sind: eine einzigartige Landschaft mit außergewöhnlicher Geschichte und kultureller Vielfalt.




Stellten das Erlebniswandern "steigRHein" der Öffentlichkeit vor (von links): Rolf Straschewski (Neuwied), Rehlinde Glöckner (Bendorf) Thomas Arenz (Viva Cultura), Michael Syré (Bendorf), Priska Feldgiebel (Viva Cultura), Nikolaus Roth (Neuwied), Gabi Emmerich (Weinkönigin Leutesdorf), Karlheinz Kleinmann (Rengsdorf), Erich Schneider (Leutesdorf), Hans-Werner Sahm (Rengsdorf) und Monika Edling (Rengsdorf).
Foto: Bernd Edling

Hier kann der Flyer zur Veranstaltung heruntergeladen werden.

46,1 Kilometer lang verläuft der Rheinsteig von Bendorf-Sayn über Heimbach-Weis, Gladbach, Oberbieber, Rengsdorf, Altwied, Segendorf, Rodenbach und Feldkirchen nach Leutesdorf. Diese Strecke soll am Erlebnis-Wanderwochenende in den Fokus gerückt werden. Dass sich dafür vier Kommunen zusammen getan haben, ist kein Zufall. Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth unterstreicht die Bedeutung dieser Kooperation: „Mit dieser Veranstaltung folgen wir der rheinland-pfälzischen Tourismusstrategie 2015: Kernthemen, wie das „Wanderwunder“, werden in Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen umgesetzt. Wir wollen die Gäste für diese Region begeistern. Und das geht nun mal am besten gemeinsam.“

Begeistern soll zum Beispiel in Neuwied eine Führung durch den Forst mit Informationen zu Flora, Fauna und Geologie, für die die Veranstalter den bekannten Wanderführer Martin Unfricht gewinnen konnten. Ein Besuch im Zoo, eine Führung mit dem Revierförster, ein Abstecher zur Burg Altwied oder eine Visite in der Eiszeit im Museum Monrepos: Neuwied bietet bunte Vielfalt. „Wer an diesem Wochenende die gesamte Strecke erwandern möchte, kann sich an keinem dieser Orte besonders lange aufhalten“, erklärt Rolf Straschewski, Leiter des Neuwieder Stadtmarketings. „Aber wir wollen die Besucher neugierig machen und ihnen zeigen, dass sich das Wiederkommen lohnt“.

Wiederkommen sollen die Gäste auch nach Bendorf, das an diesem Wochenende auf die Geschichte des Stadtteils Sayn mit seiner alten Burganlage und dem liebevoll renovierten Schloss aufmerksam macht. Bis in die Römerzeit geht die Historie der Stadt zurück: Noch heute sind im Stadtwald die Reste des Limes zu sehen. Bürgermeister Michael Syré freut sich darauf, viele Wanderer in seiner Stadt zu begrüßen. Von Sayn und von Altwied aus starten Führungen ganz anderer Art: Die bekannten Wanderbuch-Autoren Dr. Wolfgang Todt und Dr. Ulrike Poller verraten, wie GPS funktioniert und wie man damit im Wald navigiert.

Viele Wanderer begrüßen will am 11. und 12. Oktober der Rengsdorfer Bürgermeister Karlheinz Kleinmann. Und zwar persönlich mit einem Gläschen Walnuss-Schnaps. Denn Rengsdorf wartet mit einem bunten gastronomischen Angebot an der Grillhütte auf müde Wanderer. Frisch gestärkt können sie dann die landschaftlich reizvolle Umgebung genießen, den Römergraben, den Gewässerlehrpfad, die Streuobstwiesen oder den Rhododendronpark besuchen. Von Rengsdorf aus gibt’s eine geführte Wanderung über Schauinsland bis nach Altwied.

Und wer von Altwied über Segendorf, Rodenbach und Feldkirchen bis nach Leutesdorf wandert, wird für seine Ausdauer auf der Edmundhütte mit einer überwältigenden Aussicht belohnt. Leutesdorfs Bürgermeister Erich Schneider freut sich an diesem Wochenende auf viele Gäste. Es ist Federweiße-Zeit, und die Leutesdorfer Gastronomie wartet mit Döppekoche, Lauch- und Zwiebelkuchen auf hungrige Wanderer, die hier das Wochenende nach einem Besuch des Dorfmuseums in den romantischen Gassen mit ihren historischen Fachwerkhäusern ausklingen lassen können.

„steigRHein“, der Name des Erlebnis-Wanderns, ist nicht zufällig gewählt: Zum einen fällt die Anlehnung an „Rheinsteig“ direkt ins Auge. Die Schreibweise macht aber auch deutlich, dass man an diesem Wochenende an verschiedenen Stellen ins Wandererlebnis „einsteigen“ kann. Insgesamt gibt es auf der Strecke acht Einstiegspunkte, zu denen die Besucher kostenlos mit einem Bus-Shuttle gebracht werden. Priska Feldgiebel, Koordinatorin der Neuwieder Agentur Viva Cultura, die das Wander-Wochenende organisiert, dankt der TransDev ausdrücklich für ihre Unterstützung bei diesem Service. Und dass viele Führungen kostenlos oder mit dem „Wander-Button“, den es in den Shuttlebussen, in Hotels und bei den Führungen gibt, ermäßigt sind, ist auch nur dank der tatkräftigen Hilfe zahlreicher Sponsoren möglich.

Ausführliche Informationen zum Gesamtprogramm, zu der Wanderstrecke, Führungen, Sehenswürdigkeiten, zum Bus-Shuttle und zum gastronomischen Angebot gibt’s in einem Flyer, der bei den Tourist-Informationen der vier Gemeinden Neuwied, Bendorf, Rengsdorf und Leutesdorf erhältlich ist, darüber hinaus im Internet unter www.neuwied.de und natürlich auch hier!. Infos können auch bei der Tourist-Information Neuwied angefordert werden: Tel. 02631/802-456.